Markenschutz für Online-Marktplätze

Alibaba, Amazon & Co: Fluch und Segen für Markenhersteller

Online-Marktplätze bieten Verkäufern von Markenprodukten zahlreiche Vorteile. Sie müssen selbst keinen eigenen Onlineshop unterhalten, profitieren von der Reichweite und Bekanntheit der Plattform sowie von weiteren Services, z.B. einer einheitlichen Zahlungsabwicklung oder einem weitreichenden Käuferschutz. Dieser bequeme Vertriebskanal wird daher immer häufiger von Herstellern genutzt und die Zahl der Angebote sowie die verkauften Stückzahlen wachsen rasant.

Doch leider ziehen genau diese Vorteile auch Produktpiraten an. Sie bieten gefälschte Waren an, die den Originalen zum Verwechseln ähnlich sehen, aber von minderer Qualität oder gar gefährlich sind. Dass die Betrüger mit ihrem Geschäftsmodell Erfolg haben, beweist eine Umfrage unter britischen Konsumenten aus dem Jahr 2015: Rund 31 % der Befragten glaubten Originalprodukte zu erwerben, obwohl es sich in Wahrheit um Fälschungen handelte. Auf Marktplätzen aus dem asiatischen Raum, insbesondere aus China, ist die Gefahr von Produktpiraterie besonders hoch.

Für internationale Markenhersteller sind Online-Marktplätze wie Alibaba oder Amazon daher Fluch und Segen zugleich. Wer die Vorteile für sich nutzen möchte und gleichzeitig die eigene Marke schützen will, muss konsequenten Online-Markenschutz betreiben. Denn Fakt ist: Jegliches Vorgehen gegen Produktpiraten wird immer die eigenen Flagshipstores und die autorisierten Händler stärken.

Online-Marktplätze ergreifen
Maßnahmen zum Markenschutz

Die Betreiber von Online-Marktplätzen nehmen das Problem der Produktpiraterie selbst sehr ernst und steuern inzwischen ihren Anteil zum Schutz von Marken bei. So unterzeichneten die International AntiCounterfeiting Coalition (IACC) und Amazon am World Intellectual Property Day 2018 ein Memorandum of Understanding (MOU), um ihre Zusammenarbeit in der Bekämpfung von Produktpiraterie weiter zu intensivieren. Alibaba gab bereits 2017 die Alibaba Big Data Anti-Counterfeiting Alliance bekannt. Sie wurde von 20 internationalen Marken initiiert, darunter Louis Vuitton, Samsung und Mars.

Trotz dieser Maßnahmen seitens der Betreiber ist es für Markeninhaber unerlässlich, selbst in Sachen Online-Markenschutz aktiv zu werden. Der erste Schritt zum pro-aktiven Schutz der eigenen Rechte ist die Eintragung von Intellectual Property (IP). Zu empfehlen ist eine Kombination von technischen Schutzrechten (Patent, Gebrauchsmuster) und nichttechnischen Schutzrechten (Marke, Urheberrecht, etc.).

EBRAND Markenschutz für Online-Marktplätze

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Angebotsdetails

Detaillierte Angaben zu den gefundenen Listungen

Angebotsmengen

Identifiziert Verkäufer mit hohen Volumina

Verkaufspreise

Als Indikator für mögliche Produktfälschungen (automatische Umrechnung von Fremdwährung in Euro)

Artikelbeschreibung

Identifiziert Markenrechtsverletzungen, u.a. Trademark und Copyright Verstöße.

Informationen zu Verkäufern

Ermöglicht ein umfassendes Bild zu den Anbietern

Mehrstufige Risiko-Einschätzung

Auf Basis historischer Verkäuferdaten und einer ausgeklügelten KI (künstliche Intelligenz)

Eigene und autorisierte Angebote

Einfache Identifizierung eigener bzw. autorisierter Angebote aus den gefundenen Listungen auf Basis von Whitelists