Domain-Management: 6 Tipps für eine erfolgreiche Domainverwaltung

Von 22. März 2018Domains

Die professionelle Domainverwaltung erfordert Know-how, Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Dennoch gibt es einige allgemeingültige Regeln, deren Beachtung Erfolg verspricht. In diesem Artikel haben wir Ihnen sechs wertvolle Tipps zum Thema Domainmanagement zusammengestellt:

  1.  Den richtigen Domainnamen wählen
    Der Domainname sollte Wörter enthalten, die für Ihr Unternehmen bzw. Ihre Zielgruppe relevant sind und die zu Ihnen passen: Entweder den Firmen- oder Markennamen (z.B. Amazon, Apple, BMW) oder die Bezeichnung des angebotenen Produkts (z.B. Lampenshop, Beamer24). Auch generische Keywords sind möglich (z.B. An-in-den-Urlaub). Achten Sie darauf, dass die Domain leicht verständlich und gut zu merken ist – nur dann kann auch die Mund-zu-Mund-Propaganda funktionieren. Da lange Domainnamen auch die Gefahr des Vertippens erhöhen, gilt: Je kürzer der Domainname, desto besser.
  2. Die richtige Domainendung
    Heute steht Unternehmen eine große Bandbreite an generischen und länderspezifischen Top-Level-Domains zur Wahl. Deutsche Unternehmen sollten in jedem Fall die .de-Adresse registrieren. Die Endung .com nutzen viele Firmen, um internationale Geschäftsbeziehungen und eine globale Reichweite auszudrücken. Alternativ können Sie für diesen Zweck auf die Endungen .net, .eu, .org oder .info ausweichen. Falls Sie Ihr Business nur in ausgewählten Ländern betreiben bzw. dort Niederlassungen oder Handelspartner haben, können Sie Ihren Domainnamen mit ausgewählten Länderkürzeln ergänzen. Ihre Webseite ist dann z.B. in italienisch unter XYZ.it oder in französisch unter XYZ.fr erreichbar. Eine dritte Möglichkeit sind branchenspezifische Endungen wie z.B. .food, wenn Sie in der Lebensmittelbranche arbeiten.
  3. Typo-Domains berücksichtigen
    Unter einer Typo-Domain (deutsch: Tippfehlerdomain) versteht man einen Domainnamen, der einer korrekten Domain sehr ähnlich ist, aber Rechtschreibfehler beinhaltet. Ein einfaches Beispiel: Statt apple.de vergessen manche User das „e“ und tippen appl.de. Oder sie schreiben MacDonalds statt McDonalds. Typosquatter nutzen diese Schreibfehler aus, indem sie derartige Domains registrieren und dort Werbung schalten. Sie profitieren damit von Traffic, der eigentlich dem Markenhersteller selbst gebührt. Indem Sie mögliche Falschschreibungen ihres Domainnamens identifizieren und ebenfalls als Domain sichern, umgehen Sie das Risiko des Typosquattings.
  4. Domains auf „Auto-Renew-Status“ setzen
    In diesem Fall wird die Laufzeit Ihrer Domain automatisch verlängert – ohne dass Sie aktiv etwas hierfür tun müssen. Domains mit deaktiviertem Auto-Renew-Status werden hingegen zum Ende der gebuchten Laufzeit gelöscht. Als Domaininhaber verlieren Sie mit der Löschung i.d.R. sämtliche Nutzungsrechte und die Domain wird für Dritte frei verfügbar. Internetkriminelle warten nur auf eine solche Chance, um sich Ihren Traffic zu stehlen.
  5. WHOIS-Daten aktuell halten
    Gemäß einer ICANN-Richtlinie (Whois Data Reminder Policy) sind Sie dazu verpflichtet, Ihre Kontaktdaten (WHOIS-Daten) immer auf dem neuesten Stand zu halten. Deshalb denken Sie bei einer Umfirmierung, einem Inhaberwechsel oder einem Umzug daran, Ihre Daten zeitnah zu aktualisieren. Denn Vorsicht: Bei fehlerhaften Daten können Sie abgemahnt und Ihre Domain gelöscht werden!
  6. Weiterleitung ungenutzter Domains
    Lassen Sie Domains, die Sie aktuell nicht nutzten, nicht ins Leere laufen, sondern leiten Sie diese auf Ihre aktive Hauptdomain um. Abraten möchten wir auch vom Domainparking – also der Weiterleitung von ungenutzten Domains auf sogenannte Parkingseiten, wo themenbezogene Werbeanzeigen von Parkinganbietern bereitgestellt werden. Beide Varianten sie weder zielführend noch seriös.

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Lutz Berneke
Group CEO bei EBRAND Services S.A.
Lutz Berneke ist Group CEO der EBRAND Services Unternehmensgruppe, mit Hauptsitz in Luxemburg.